:: Internationales Art-Projekt «MODERNE KUNST-EMAILLE»::
:: ÜBER DAS PROJEKT:
Das internationale Art-Projekt „Moderne Kunst-Emaille“ ist jung an Jahren, es ist erst 2007 entstanden, was das Projekt von der Technik der heißen Emaille, deren Geschichte über Jahrtausende
zählt, unterscheidet. Nur aber, obwohl jung, wächst und entfaltet es sich rapide.
Es wurden bereits einige russlandweite Ausstellungen erfolgreich veranstaltet: „Feuer als Mitgestalter“ (April 2007, Zentrum für Buch und Graphik, St. Petersburg), „Moderne heiße Emaille“
(Oktober 2007, Museum für angewandte Kunst der Akademie für Kunst und Design Namens A. Stieglitz, St. Petersburg und Akademie der Künste Russlands, Moskau), „Peter-und-Paul-Festung.
Emailfantasien“ (Juni–Juli 2008, Staatliches Museum für Geschichte von St. Petersburg, Peter-und-Paul-Festung).
Zusammen mit „Creativ-Kreis International“ wurde die Ausstellung in den Niederlanden, im Emailmuseum organisiert (Ravenstein, 01. März – 15. Juni), die nachfolgend nach Deutschland im
Zusammenhang mit Feierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von CKI kam.
Die Ausstellungen des Projektes sind an sich mehr als Vernissagen von etlichen zufälligen Autoren pur, es sind darüber hinaus Begegnungen und Dialoge, Bildung und kreative Arbeit, Entdeckung von
neuen Namen.
Im Rahmen der Ausstellungen werden die Master-Klassen veranstaltet, wo man miterleben kann, wie die Werke der Kunst-Emaille entstehen.
Die Technik der heißen Emaille ist kompliziert und mühsam: das auf Metallplatte aufgetragene Glas mit Metalloxiden wird in einem Ofen bei der Temperatur von bis auf 850 Grad gebrannt. Um sein
Vorhaben umzusetzen muss der Künstler die Platte, auf die sorgfältig die Farbenschichten aufgetragen werden bis auf 20-, sogar 30-mal brennen lassen. Vieles im Schaffen eines Emailleurs wird auf
empirischem Wege erreicht. Praktische Erfahrungen, Geduld, ständige Suche nach kreativen Lösungen ebnen einen mitnichten leichten Weg zum Erfolg. Als Preis bekommt der Meister
unvergleichbares Strahlen der Vitragenfarben des Glases, die weichen Pastellfarben, Brilliantenglanz der guillochierten Metalloberfläche. Unikal an der Technik ist auch, dass die
ursprüngliche Anmut der Werke über Jahrhunderte hinweg unverändert erhalten bleibt.
:: Projekte 2009:
1. Von 27. Mai bis 15. September 2009 im Antiken und Gotischen Raum des Museums für angewandte Kunst der Akademie für Kunst und Design Namens A.Stieglitz,
St. Petersburg fand die Ausstellung „Emaille. St. Petersburgische Begegnungen“ statt. An der Ausstellung haben über sechzig Künstler aus Russland, Deutschland, Spanien, Rumänien usw.
teilgenommen.
Im Rahmen der Ausstellung sind Begegnungen von russischen und internationalen Künstler verschiedener Kunstrichtungen, Master-Klassen berühmter Emailleurs, Rundtischgespräche über Probleme und
Aspekte der modernen Kunst, die Rolle von St. Petersburg als eines der weltweit führenden Kulturzentren stattgefunden.
Die Unterstützug für das Projekt haben freundlicherweise das Komitee für Kultur St.Petersburg, das Staatliche Ermitage-Museum, die Künstlerunion Russlands, das Internationale
Künstlerverband „Creativ-Kreis International“ geleistet.
Die Informationsunterstützung wurde vom Fernsehen (Nachrichten- sowie Information- und Kulturkanäle des zentralen und örtlichen Fernsehens), der Zeitschrift „Dialog der Künste“ (Akademie
der Künste Russlands), von anderen mehreren periodischen sowie Werbungs- und Informationsheften, analytischen und informativen Websites mit Schwerpunkt Kultur und Kunst
durchgeführt.
Es wurde ein vollfarbiger Katalog der Ausstellung herausgegeben.
Die Eröffnung der Ausstellung fand am Tag der Stadt St. Petersburg statt und wurde zu einem bedeutenden Event im Kulturleben der Stadt.
Nach der Ausstellung in St. Petersburg wurden die Exponate in Moskau ausgestellt, in den Räumlichkeiten der Moskauer Abteilung der Union der Künstler Russlands (Ul. Begovaja 7/9, vom 29.September
bis zum 10.Oktober 2009), insgesamt 200 Werke in Technik der heissen Emaille.
Zum Höhepunkt der internationalen Ausstellung „Emaille. St.Petersburgische Begegnungen“ wurde die Montierung und feierliche Eröffnung der Exposition in der Vorhalle des ersten Stockes des
Gebäudes des Föderationsrates der Föderationsversammlung der Russischen Föderation in Moskau (Ul. Bolschaja Dmitrovka 26). Das erste mal in der Geschichte der Ausstellungshalle des
Föderationsrates der RF wurden hier die Werke der Emailkünstler ausgestellt.
2. Die Ausstellung der Teilnehmer des Projektes in den Niederlanden, im Emailmuseum Ravenstein wurde nachher der Jubiläumsausstellung von „Creativ-Kreis International“, von 19. Juni bis 16.
August 2009 in Deutschland angeschlossen. Dank der Teilnahme an dieser Ausstellung wurden die russischen Emaileurs in den Feierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Bestehens von CKI
vertreten.
:: PLÄNE:
1. Die Organisatoren des Projektes „MODERNE HEISSE KUNST-EMAILLE“ sehen die Ausstellung „Emaille. St. Petersburgische Begegnungen“ mit Teilnahme der Künstler aus Russland und international als
eine Etappe der aktiven Vorbereitungsarbeit im Vorfeld der ersten internationalen Biennale der Emailkunst in St. Petersburg 2010.
Die Organisatoren des Projektes planen aktive Entwicklung ihrer Tätigkeit, darunter im Bereich der internationalen Beziehungen mit interessierten Organisationen und sind offen für Dialog.
Gemeinsame Ausstellungen, internationaler Austausch von Expositionen und viel anderes können Gegenstand des Dialogs und Eintakt für neue interessante Projekte bilden.
Organisatorisches Komitee des Projektes